Eisenmangel bei Kindern erkennen & behandeln – Alle Fakten, Fragen und Antworten

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Eisenmangel ist bekanntlich die häufigste Mangelerkrankung. Sie ist sehr häufig und wird zunehmend als Bagatellerkrankung angesehen, kann aber erhebliche Auswirkungen auf die körperliche und geistige Gesundheit der Kinder haben. Es kommt häufig vor, dass Kinder nicht genügend Eisen aufnehmen und infolgedessen einen Eisenmangel entwickeln. Die Folgen sind nicht zu unterschätzen, insbesondere für Kinder, da sie ihre Entwicklung beeinträchtigen können.

Eisen ist für den Sauerstofftransport im menschlichen Blut verantwortlich. Ist die Eisenzufuhr über einen längeren Zeitraum unzureichend, kann dies nicht zu unterschätzende Folgen haben.
Ziel dieses Artikels ist es, die Funktionen von Eisen zu erklären und die Ursachen, Symptome und Folgen von Eisenmangel aufzuzeigen. Wir möchten Sie auch darüber informieren, worauf Sie achten müssen, wenn Sie einen Eisenmangel bei Ihrem Kind vermuten oder bereits wissen.

Was ist Eisen?

Eisenmangel Kind Was ist Eisen

Eisen ist ein Bestandteil des Blutes, insbesondere des Hämoglobins, des roten Blutfarbstoffs, des Myoglobins, des Muskelfarbstoffs, und verschiedener Enzyme. Eisen hat im Körper die Aufgabe, Blut zu produzieren, Sauerstoff im Blutkreislauf und in den Muskeln zu binden und zu den verschiedenen Körperzellen zu transportieren.

Außerdem ist es notwendig um Sauerstoff aufzunehmen und verschiedene Zellfunktionen aufrechtzuerhalten. Neben Hämoglobin, Myoglobin und Enzymen liegt es auch in Form von Ferritin und Hämosiderin vor, die Speicherstoffe sind.

Wichtige Fakten im Überblick

  • Kinder, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, haben ein besonders hohes Risiko, einen Eisenmangel zu entwickeln, da viele eisenhaltige Lebensmittel nicht vegetarisch oder vegan sind.
  • Bei Kindern kann Eisenmangel besonders schwerwiegende Langzeitfolgen haben, da er ihre Entwicklung und ihr Wachstum beeinträchtigen kann.
  • Die Absorptionsrate, d. h. die Menge an Eisen, die aus der Nahrung aufgenommen wird, ist relativ gering, so dass Sie darauf achten sollten, dass die Ernährung Ihres Kindes mehr Eisen enthält als empfohlen.

Das sollten Sie über einen Eisenmangel bei Kindern wissen

Wir möchten Sie über Eisen und Eisenmangel informieren und Ihnen Tipps geben, wie Sie den Eisenmangel Ihres Kindes in den Griff bekommen können. Auch sollten Sie dadurch alle Hintergründe verstehen können. Wir möchten daher an dieser Stelle einige häufig gestellte Fragen beantworten.

Wie hoch ist der Eisenbedarf für Kinder pro Tag?

Kinder können nur 10-15 % des mit der Nahrung aufgenommenen Eisens aufnehmen. Bei Eisenmangel kann die Absorptionsrate etwa 20 % betragen, um die Speicher wieder aufzufüllen. Dies sollte bei der Deckung des Bedarfs berücksichtigt werden. Die folgende Liste zeigt auf, wie viel Eisen Ihr Kind täglich zu sich nehmen sollte. Die relativ niedrige Resorptionsrate ist dabei miteinberechnet.

  • 4-12 Monate: 8 mg
  • 1-7 Jahre: 8 mg
  • 7-10 Jahre: 10 mg
  • 10-18 Jahre, Jungen: 12 mg
  • 10-18 Jahre, Mädchen: 15 mg

Mädchen haben aufgrund des Blutverlustes während der Menstruation einen erhöhten Bedarf an Eisen. Während jedes Menstruationszyklus gehen zwischen 30 und 60 ml Blut verloren. Für je 2 ml Blutverlust geht 1 mg Eisen verloren. So gehen während der Menstruation 15-30 mg Eisen pro Monat verloren, was durch eine erhöhte Aufnahme ausgeglichen werden muss. Für Mädchen, die noch nicht menstruieren, beträgt die empfohlene Tagesdosis 10 mg.

Säuglinge bis zum Alter von 4 Monaten haben große Eisenspeicher, wenn die Mutter ihren Eisenbedarf während der Schwangerschaft ausreichend gedeckt hat. Auch hier ist der Eisenbedarf höher und Sie sollten während der Schwangerschaft darauf achten, damit Sie sich und Ihr Baby entsprechend versorgen können.

Die empfohlene Eisenzufuhr während der Schwangerschaft beträgt 30 mg pro Tag. Dasselbe gilt für die Stillzeit, in der die empfohlene Tagesdosis 20 mg beträgt. Wenn die Eisenspeicher erschöpft sind, ist Ihr Baby auf das Eisen in Ihrer Muttermilch angewiesen.

Daher ist es wichtig, dass Sie während der Stillzeit zusätzliches Eisen zu sich nehmen, damit Sie und Ihr Baby genügend Eisen erhalten. Mit Eisen angereicherte Säuglingsnahrung kann im späteren Verlauf der Entwicklung des Kindes ebenfalls beigefüttert werden.

Welche Rolle spielt Eisen im Körper von Kindern?

Wie bereits erwähnt, ist Eisen für den Transport von Sauerstoff von der Lunge zu den Organen verantwortlich. Es absorbiert auch Sauerstoff und ist für die Funktion und Entwicklung von Zellen und Organen verantwortlich. Es ist das am häufigsten vorkommende Spurenelement im Körper, weswegen es auch so wichtig ist.

Eisen ist besonders wichtig für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Der Grund dafür ist, dass das Wachstum – vor allem in der Pubertät – mehr Eisen erfordert, da das Blutvolumen zunimmt und die Blutbildung eisenreich sein muss. Ohne Eisen kann der Körper kaum funktionieren, da der gesamte Energiestoffwechsel vom Eisen abhängt.

Was verursacht Eisenmangel bei Kindern?

Die häufigste Ursache für Eisenmangel ist wahrscheinlich eine unausgewogene Ernährung. Wenn Ihr Kind zu wenig Eisen mit der Nahrung aufnimmt, kommt es zu Mangelerscheinungen, weil der Körper kein eigenes Eisen produzieren kann. In Deutschland geht die Ernährung zunehmend weg von eisenhaltigen Lebensmitteln, zum Beispiel weil sich immer mehr Menschen vegetarisch oder vegan ernähren.

Obwohl auch vegetarische Lebensmittel Eisen enthalten, ist ihr Eisengehalt im Allgemeinen niedriger als der vieler Fleischprodukte. Darüber hinaus hemmen koffeinhaltige Lebensmittel wie Energy-Drinks, Cola oder Eistee, die bei jungen Menschen beliebt sind, die Eisenaufnahme. Darüber hinaus steigt der Eisenbedarf mit dem Wachstum und dem Alter.

Bei Jungen ist der Anstieg des Eisenbedarfs während der Pubertät vor allem auf das Muskelwachstum und das erhöhte Blutvolumen zurückzuführen, bei Mädchen auf das Einsetzen der Menstruation. Darüber hinaus ernähren sich statistisch gesehen mehr Mädchen vegetarisch oder vegan, was sie noch anfälliger für einen Mangel macht.

Auch verschiedene Darmerkrankungen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Zöliakie) können die Eisenaufnahme beeinträchtigen und zu Eisenmangel führen. Bei Blutgerinnungsstörungen können z.B. schon kleine Blutungen, wie z. B. Nasenbluten, zu Eisenmangel führen.

Ab wann spricht man über einen Eisenmangel bei Kindern?

Ein Bluttest ist immer notwendig, um einen Eisenmangel festzustellen. Zur Bestimmung des Eisengehalts im Blut können verschiedene Werte verwendet werden. Die verschiedenen Parameter haben ihre eigenen Vor- und Nachteile, die wir im Folgenden kurz erläutern werden. Die Ferritinwerte im Serum werden zur Bestimmung des Ferritingehalts bzw. der Eisenspeicher verwendet.

Er gilt im Allgemeinen als der sensitivste Wert und ist oft wichtig genug, um unabhängige Schlussfolgerungen zu ziehen. In einigen Fällen, z. B. bei Entzündungen, Lebererkrankungen oder Tumoren, kann der Wert verzerrt sein. In diesen Fällen sollte ein zusätzlicher Blutwert verwendet werden. Nachfolgend zeigen wir Ihnen die Werte (nach Altersgruppen), die im normalen Bereich liegen:

  • 0-14 Tage: 90 – 628 µg/l
  • 15 Tage bis 2 Monate: 144 – 399 µg/l
  • 3 Monate: 87 – 430 µg/l
  • 4-5 Monate: 37 – 223 µg/l
  • 6-7 Monate: 19 – 142 µg/l
  • 8-10 Monate: 14 – 103 µg/l
  • 11 Monate bis 2 Jahre: 1 bis 199 µg/l
  • 3-15 Jahre: 9-159 µg/l
  • 16-18 Jahre, Jungen: 12 – 178 µg/l
  • 16-18 Jahre, Mädchen: 10 – 163 µg/l

Wenn der Ferritinwert im Blut Ihres Kindes unter dem normalen Wert für seine Altersgruppe liegt, handelt es sich um einen Speichereisenmangel. Ein weiterer häufig verwendeter Wert ist das Hämoglobin (Hb). Dies zeigt jedoch nur den aktuellen Eisengehalt im Blut an und sagt nichts über die Höhe der Eisenspeicher aus. Die Normalwerte sind dabei wie folgt:

  • Weniger als 1 Jahr: variiert von Tag zu Tag
  • 1 Jahr: 10,7 – 13,1g/dl
  • 2-6 Jahre: 10,8 – 14,3 g/dl
  • 7-12 Jahre: 11,3 – 14,9 g/dl
  • 13-18 Jahre, Mädchen: 12,0 – 16,0 g/dl
  • 13-18 Jahre, Jungen: 14,0 – 18,0 g/dl

Wenn der Hb-Wert Ihres Kindes unter dem Normalwert liegt, ist es sehr wahrscheinlich, dass es an einem schon sehr ausgeprägten Eisenmangel leidet. Ihr Kinderarzt wird Sie in der Regel beraten, was an dieser Stelle zu tun ist.

Was sind die möglichen Folgen eines schweren Eisenmangels bei Kindern?

Bleibt der Eisenmangel zu lange unerkannt oder ist er sehr schwerwiegend, kann er im Extremfall zu Nervenschäden, Herzmuskelschwäche oder sogar zum Tod durch Sauerstoffmangel führen. Ein Mangel kann auch zu Entwicklungsstörungen des Gehirns, Depressionen und Angstzuständen führen.

Bei ungeborenen Kindern kann es zu einer frühreifen Entwicklung, einer Frühgeburt, einem verkümmerten Wachstum und folglich zu einem niedrigen Geburtsgewicht führen. Einige Studien deuten außerdem darauf hin, dass Eisenmangel auch zu der Entwicklung von ADHS beitragen kann.

Was sind die Symptome von Eisenmangel bei Kindern?

Eisenmangel führt häufig zu einer Eisenmangelanämie. Dies verursacht eine Vielzahl von Symptomen, die oft als allgemeine Müdigkeit wahrgenommen oder ignoriert werden. Sie sollten Ihre Kinder daher noch genauer beobachten, um einen Eisenmangel frühzeitig zu erkennen. Die häufigsten Symptome, die bei Kindern und Jugendlichen auftreten können, sind:

Blässe, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsschwierigkeiten, gedrückte Stimmung, Atembeschwerden bei körperlicher Anstrengung und Appetitlosigkeit. Natürlich können viele dieser Symptome auch andere Ursachen haben, z. B. ein Streit mit dem besten Freund oder Stress in der Schule, aber wenn sie häufiger auftreten oder länger anhalten, sollten Sie sich an Ihren Kinderarzt wenden.

Andere, etwas offensichtlichere Symptome sind rissige Mundwinkel, Haarausfall und brüchige Nägel. Natürlich können diese Symptome ebenfalls durch andere Ursachen hervorgerufen werden, aber sie sind dennoch ein Hinweis auf einen möglichen Eisenmangel, zumal diese Symptome bei Kindern und Jugendlichen mit Eisenmangel schneller auftreten als bei Erwachsenen mit Eisenmangel.

Bei Mädchen kann auch das Ausbleiben der Regelblutung zu den Symptomen gehören. Dies ist jedoch sehr unspezifisch, vor allem bei jungen Mädchen, da ihre Menstruation ohnehin unregelmäßig ist. Ein seltenes, aber mögliches Symptom ist Pica. Der Betroffene hat den starken Drang, ungenießbare Gegenstände wie Münzen, Schmutz oder Seife zu essen. Das Plummer-Vinson-Syndrom ist ein weiteres seltenes, aber mögliches Symptom.

Es kann durch langfristigen Eisenmangel verursacht werden. Es handelt sich um eine Schleimhautbildung im oberen Teil der Speiseröhre, die das Schlucken erschwert. Auch das Restless-leg-Syndrom ist ein mögliches Symptom für schweren Eisenmangel. In diesem Fall haben die Betroffenen einen starken Bewegungsdrang, vor allem in Ruhephasen, zum Beispiel nachts im Bett. Die erstgenannten Müdigkeitssymptome sind jedoch deutlich häufiger.

Eisenmangel bei Kindern: Behandlung und Vorbeugung

Eisenmangel Kinder Behandlung Vorbeugung

Sie können Eisenmangel bei Ihrem Kind vorbeugend verhindern oder behandeln, indem Sie einige der hier beschriebenen Strategien anwenden:

  • Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel gegen einen Mangel einnehmen
  • Den Eisenmangel durch einen Bluttest feststellen lassen
  • Ändern Sie Ihre Ernährung

Ernährungsumstellung

Wenn ein Eisenmangel festgestellt oder auch nur vermutet wird, sollten Sie Ihrem Kind besonders eisenhaltige Lebensmittel zu essen geben. Wenn Vitamin-C-haltige Lebensmittel zusammen mit eisenhaltigen Lebensmitteln verzehrt werden, wird die Aufnahme erhöht.

Es gibt jedoch auch Lebensmittel, die die Aufnahme von Eisen hemmen. Deshalb möchten wir Ihnen einen Überblick darüber geben, wie Sie und Ihr Baby eisenhaltige Lebensmittel zu sich nehmen und die Eisenaufnahme fördern können.

Welche Lebensmittel beeinflussen die Eisenaufnahme?

Wie bei anderen Spurenelementen auch, gibt es Lebensmittel, die die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung (oder aus Eisenpräparaten) durch den Körper erleichtern, und solche, die sie hemmen. Die folgenden Lebensmittel erleichtern die Aufnahme:

  • Schwarze Johannisbeeren
  • Zitrone, Zitronensaft
  • Orangen, Orangensaft
  • Rote Paprika
  • Hagebutte
  • Sanddorn
  • Petersilie
  • Bärlauch
  • Brokkoli
  • Acerola
  • Guave
  • Kiwi

Vitamin-C-reiche Lebensmittel fördern also die Eisenaufnahme. Zu den Nahrungsmitteln, die die Aufnahme hemmen können, gehören hingegen:

  • Molkereiprodukte
  • Schwarzer Tee
  • Erfrischungsgetränke wie Limonade
  • Kaffee
  • Eistee
  • Cola

Die von Jugendlichen häufig bevorzugten Getränke hemmen oft die Eisenaufnahme. Achten Sie darauf, dass Ihr Teenager nicht zu viel davon trinkt. Wenn möglich sollte Ihr Kind diese Lebensmittel 30-60 Minuten vor und nach einer Mahlzeit mit eisenhaltigen Lebensmitteln oder vor und nach der Einnahme von Eisentabletten meiden.

Welche Lebensmittel enthalten viel Eisen?

Eisen ist sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Tierische Lebensmittel enthalten Häm-Eisen, das leichter aufgenommen wird als pflanzliches Nicht-Häm-Eisen, aber der Eisenbedarf kann auch durch pflanzliche Lebensmittel wie Linsen gedeckt werden. Es ist jedoch ein Mythos, dass Spinat besonders reich an Eisen ist. Spinat enthält zwar Eisen, aber nicht in den übermäßigen Mengen, die manchmal empfohlen werden.

Außerdem essen Kinder und Jugendliche selten das Fleisch mit dem höchsten Eisengehalt. Die am häufigsten verzehrten Sorten, wie Schweine-, Rind- und Hühnerfleisch, enthalten relativ wenig Eisen. Damit Sie genau wissen, welche Lebensmittel wie viel Eisen enthalten, haben wir diese Auflistung mit dem Eisengehalt besonders eisenhaltiger Lebensmittel zusammengestellt (Hinweis: Nur ein kleiner Teil des Eisens wird vom Körper aufgenommen).

  • Hirseflocken: 9 mg
  • Pinienkerne: 9,2 mg
  • Rinderschinken: 10 mg
  • Kürbiskerne: 11,2 mg
  • Weizengkleie 15 mg
  • Schweineleber 18 mg
  • Schwarze Wurst/ Blutwurst 30 mg

Einnahme von Präparaten und Nahrungsergänzungsmitteln

Bei schwerem Eisenmangel wird der Kinderarzt dem Kind ein Eisenpräparat verschreiben, das über mehrere Wochen oder Monate eingenommen werden muss, um die Eisenspeicher aufzufüllen. Diese Präparate können schwer verdaulich sein, weshalb Magenverstimmungen eine häufige Nebenwirkung derselben sind.

Wenn Ihr Kind unter schweren Nebenwirkungen leidet, kann der Arzt stattdessen auch einen einsenhaltigen Saft verschreiben. Auch eine Eiseninfusion ist eine Möglichkeit, doch wird diese Behandlung bei jüngeren Patienten in der Regel nicht angewandt.

Durchführung eines Bluttests zur Erkennung eines Eisenmangels

Es ist wichtig zu wissen, dass ein Eisenmangel nur durch eine Blutuntersuchung beim Arzt zuverlässig diagnostiziert werden kann. Da die Symptome so vieldeutig sind und viele verschiedene Ursachen haben können, ist es notwendig, zu einer eindeutigen Feststellung eines Mangels zu kommen.

Wenn Sie mit Ihrem Kind zum Kinderarzt gehen und der Verdacht auf Eisenmangel besteht, wird dieser eine Blutuntersuchung durchführen. Er oder sie wird dann in der Regel den Ferritin- oder Hämoglobinwert bestimmen und den Verdacht bestätigen oder entkräften. Je nach Ausmaß des Mangels wird der Arzt anschließend eine Behandlung empfehlen.

Unser Fazit

Eisenmangel entwickelt sich schleichend und kann, wenn er unerkannt und unbehandelt bleibt, verheerende Folgen haben. Besonders hoch ist das Risiko bei heranwachsenden Mädchen, die bereits menstruieren, bei Vegetarierinnen oder Veganerinnen, bei sehr unausgewogener Ernährung oder bei Personen, die viel koffeinhaltige Getränke trinken.

In diesem besonderen Fall sollten Sie darauf achten, was Ihr Kind isst. Wenn Sie glauben, dass die Müdigkeit Ihres Kindes auf andere Ursachen zurückzuführen ist, wie z. B. Stress in der Schule oder Ihr Kind viele Softdrinks konsumiert, kann der Mangel auch andere Ursachen haben.

Wenn Sie bei Ihrem Kind Symptome von Eisenmangel feststellen, sollten Sie es untersuchen lassen, anstatt die Symptome zu ignorieren, denn Eisenmangel sollte nicht unterschätzt werden. Im Allgemeinen kann Eisenmangel bei Kindern durch eine ausgewogene Ernährung verhindert werden. Falls doch ein Mangel auftreten sollte, ist dieser aber meist leicht zu behandeln.

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