Magnesiummangel: Das sind die Symptome auf das Hautbild – Alle Fakten, Fragen und Antworten

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Kann ein Mangesiummangel auch Symptome auf die Haut haben? Diesem Thema ist dieser Artikel gewidmet. Die meisten Menschen wissen, dass Magnesiummangel zu Muskelkrämpfen führen kann. Die meisten Menschen wissen jedoch nicht, dass dieses Mineral auch das Aussehen unserer Haut beeinflussen kann.

Zu den Symptomen eines Magnesiummangels können trockene Haut, Juckreiz und vorzeitige Alterung gehören. Hier erfahren Sie, warum Magnesium wichtig für Ihre Haut ist und welche Symptome ein Magnesiummangel auf die Haut haben kann.

Was ist Magnesium?

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Magnesium ist ein Mineral, das in unserem Körper viele wichtige Funktionen erfüllt. Obwohl es für unseren Körper lebenswichtig ist, können wir es nicht selbst herstellen. Magnesium ist also ein essentieller Nährstoff. Wir müssen es zum Beispiel über die Nahrung aufnehmen.

Wenn der Körper nicht genügend Magnesium erhält, entsteht ein Mangel. Magnesiummangel macht sich durch bestimmte Symptome bemerkbar. Um welche Symptome von Magnesiummangel auf die Haut es sich dabei genau handelt, erfahren Sie im Folgenden.

Wichtige Fakten im Überblick

  • Magnesiummangel kann durch verschiedene Ursachen verursacht werden. Er kann jedoch durch eine ausgewogene Ernährung verbessert werden. Auch transdermale Medikamente erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, ihre Wirksamkeit ist jedoch noch nicht ausreichend belegt.
  • Magnesium ist für viele wichtige Funktionen in unserem Körper verantwortlich. Dieses Mineral wirkt sich auch auf die Haut aus. Ein Mangel an Magnesium kann sich negativ auf das Aussehen unserer Haut auswirken.
  • Neben Muskelkrämpfen und Schlafstörungen sind auch trockene oder juckende Haut mögliche Symptome für Magnesiummangel auf die Haut.

Was gibt es über Magnesiummangel und seine Auswirkungen auf die Haut zu wissen?

Magnesiummangel kann durch viele verschiedene Ursachen verursacht werden. Im Folgenden erfahren Sie, warum Magnesium so wichtig für unseren Körper ist und wie es sich auf die Haut auswirken kann.

Wie viel Magnesium braucht Ihr Körper?

Um herauszufinden, ob Sie einen Mangel haben, müssen Sie zunächst wissen, wie viel Magnesium Ihr Körper benötigt. Im Folgenden finden Sie eine kurze Auflistung der empfohlenen Tagesdosis (in Milligramm pro Person):

  • Frauen (25-51 Jahre): 300
  • Schwangere Frauen: 310
  • Männer (25-51 Jahre): 350
  • Stillende Frauen: 390
  • Jungebdliche: (15-25 Jahre) 400

Der Körper benötigt je nach Alter und Geschlecht unterschiedliche Mengen an Magnesium. Schwangere und stillende Frauen haben, neben Teenagern und Jugendlichen, einen besonders hohen Bedarf.

Wie wirkt Magnesium auf die Haut?

Hautunreinheiten und viele Hautkrankheiten werden durch Entzündungen verursacht oder beeinflusst. Dank seiner entzündungshemmenden Eigenschaften kann Magnesium entzündliche Hauterkrankungen und deren Symptome verzögern, reduzieren oder lindern. Magnesium kann zum Beispiel bei atopischer Dermatitis, Rosazea oder Akne helfen.

Außerdem wird eine Rötung der Haut verhindert. Magnesium kann also dazu beitragen, das Erscheinungsbild der Haut zu verbessern. Bitte beachten Sie, dass es auch genetisch bedingte Hautkrankheiten gibt. In diesen Fällen wird Magnesium allein nicht empfohlen. In diesen Fällen könnte Magnesium jedoch als Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden. Dies sollte mit Ihrem Arzt besprochen werden.

Entzündliche und oxidative Prozesse beschleunigen die Hautalterung. Die Haut sieht schneller müde aus. Falten sind ein weiteres Zeichen der Hautalterung. Zusammen mit Enzymen unterstützt Magnesium antioxidative Prozesse und bekämpft sauerstoffbasierte Prozesse, die auch als freie Radikale bezeichnet werden.

Ungesättigte Fettsäuren sind für die richtige Hydratation und die Spannkraft der Haut verantwortlich. Damit der Körper genügend davon bekommt, braucht er auch Magnesium. Magnesium kann eine beruhigende Wirkung auf trockene und empfindliche Haut haben und Spannungsgefühle der Haut können reduziert werden.

Was sind die Funktionen von Magnesium im Körper?

Eine der Funktionen des Magnesiums ist die Freisetzung von Hormonen und Transmittern. Es ist auch für die Aktivierung von Enzymen und die Stabilisierung der Körperzellen verantwortlich, weswegen Magnesium auch viele Stoffwechselvorgänge in unserem Körper beeinflusst. Eine der wichtigsten Funktionen des Magnesiums ist die Muskelfunktion. Genauer gesagt ist Magnesium für die Muskelentspannung verantwortlich.

Hatten Sie jemals Muskelkrämpfe? Die Muskeln ziehen sich zusammen und schmerzen. Aus diesem Grund wird Magnesiummangel häufig mit Krämpfen in Verbindung gebracht. Magnesium sorgt zusammen mit seinem Antagonisten Calcium für eine normale Muskelfunktion. Magnesium ist aber nicht nur für die Muskeln, sondern auch für die Knochen wichtig.

Etwa 60 % des vom Körper gespeicherten Magnesiums befindet sich in den Knochen. Dieser Mineralstoff ist daher für die Knochenmineralisierung und den Knochenerhalt unerlässlich. Magnesium trägt auch zur Funktion des Gehirns und des Herzens sowie zur Bildung des Erbguts bei. Darüber hinaus hilft Magnesium bei der Stressbewältigung und kann Stressreaktionen reduzieren. Magnesium wirkt sich auch positiv auf die Haut aus.

Was verursacht einen Magnesiummangel?

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Wenn Sie sich ausgewogen ernähren, nehmen Sie normalerweise genügend Magnesium mit der Nahrung auf. Es gibt jedoch viele Gründe, warum man in manchen Situationen mehr Magnesium benötigt Es ist auch möglich, dass Sie zwar genügend Magnesium zu sich nehmen, Ihr Körper es aber nicht richtig aufnehmen kann. Ebenso mögich ist, dass Ihr Körper zu viel Magnesium ausscheidet. Die genauen Ursachen von Magnesiummangel finden Sie hier folgend.

  • Ihr Körper braucht mehr Magnesium als gewöhnlich: einer der Gründe dafür kann körperliche Aktivität sein, die mit Schwitzen verbunden ist. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie viel Sport treiben. Auch während der Schwangerschaft und der Stillzeit benötigt Ihr Körper mehr Magnesium.
  • Ihr Körper scheidet zu viel Magnesium aus: Das kann zum Beispiel bei Diabetes der Fall sein. Die Magnesiumausscheidung kann auch zunehmen, wenn Sie besonders gestresst sind. Andere Gründe sind Alkoholmissbrauch oder die Einnahme von Diuretika.
  • Zu wenig Magnesium im Körper: Wenn Sie sich sehr unausgewogen ernähren, bekommt Ihr Körper möglicherweise nicht genug Magnesium. Allerdings nimmt auch die Magnesiumaufnahme mit dem Alter ab. Ein weiterer Grund für eine gestörte Magnesiumaufnahme können Darmerkrankungen oder Verdauungsstörungen sein.

Wenn Sie orale Verhütungsmittel einnehmen, kann dies ebenfalls Ihren Magnesiumspiegel beeinflussen, denn Ihre Hormone beeinflussen Ihren Stoffwechsel und damit auch den Mineralstoffgehalt in Ihrem Körper.

Wie wirkt sich ein Magnesiummangel auf die Haut aus?

  • Trockene Haut, Spannungsgefühl: Magnesiummangel kann zu einem Mangel an ungesättigten Fettsäuren im Körper führen. Diese sind wichtig für die Hydratation und den Hautton. Wenn der Körper nicht genügend Magnesium erhält, kann es zu Trockenheit oder Juckreiz der Haut kommen. Ein Magnesiummangel wirkt sich auch auf die Hautspannung aus.
  • Hautkrankheiten: Magnesium kann dank seiner entzündungshemmenden Wirkung diese Grunderkrankung oder ihre Symptome lindern.
  • Pickel, Mitesser: Dank seiner entzündungshemmenden Wirkung kann Magnesium Entzündungen der Haut verhindern oder reduzieren. Andererseits kann ein Magnesiummangel zu Entzündungen der Haut führen. Entzündungen sind eine der Ursachen für Hautunreinheiten, wie z. B. Pickel.
  • Müde Haut, vorzeitige Hautalterung: Magnesium bekämpft freie Radikale, die für die Hautalterung verantwortlich sind. Ein Magnesiummangel kann den Alterungsprozess der Haut beschleunigen.

Einige weitere entzündliche Hautkrankheiten werden im Folgenden näher erläutert:

  • Ekzeme: Ekzeme können viele verschiedene Ursachen haben. Die Symptome eines Ekzems sind Juckreiz, Schwellungen und Brennen.
  • Psoriasis: Die Schuppenflechte ist auch als Psoriasis bekannt. Diese Erkrankung sorgt für Entzündungen der Haut und Schuppenbildung. Ein häufiges Symptom der Schuppenflechte ist sehr ausgeprägter Juckreiz.
  • Rosazea: Bei dieser Erkrankung röten sich einige Hautpartien (häufig Wangen und Nase). Dies ist auf die Erweiterung der Venen in der Haut zurückzuführen. Auch Pickel und Mitesser können im Gesicht auftreten.
  • Akne: Akne wird durch eine Verstopfung der Dermis (Lederhaut) der Haut verursacht. Sie tritt in Form von Pickeln und Mitessern auf. Es gibt verschiedene Arten von Akne.
  • Atopische Dermatitis: Diese Krankheit ist gemeinhin als Neurodermitis bekannt. Die Symptome dieser Krankheit sind trockene Haut und starker Juckreiz.

Magnesium ist auch wichtig für das Erscheinungsbild der Haut. Ein Mangel kann unangenehme Folgen haben. Glücklicherweise gibt es jedoch zahlreiche Möglichkeiten, Magnesiummangel zu bekämpfen. Was Sie gegen einen Magnesiummangel tun können, erfahren Sie weiter unten im Artikel.

Welche anderen Symptome von Magnesiummangel können auftreten?

Wie bereits erwähnt, ist Magnesium an vielen Prozessen im Körper beteiligt. Wenn Ihr Körper nicht genügend Magnesium erhält, kann ein Mangel entstehen. Die folgenden Symptome können auf einen Magnesiummangel hinweisen:

  • Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen
  • erhöhte Stressempfindlichkeit
  • Muskelkrämpfe, Spasmen
  • Nervosität, Unruhe
  • Muskelverspannung
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen

Magnesiummangel Symptome auf die Haut: Die besten Tipps

Folgend sind einige Tipps und Tricks aufgeführt, was Sie gegen Magnesiummangel tun können. Wenn bei Ihnen ein Magnesiummangel diagnostiziert wird, sollten Sie die Behandlung mit Ihrem Arzt besprechen. Eine Überdosierung kann zu Nebenwirkungen wie Durchfall führen. Eine sehr hohe Überdosis kann sich darüber hinaus negativ auf den Blutdruck und die Muskeln auswirken.

Magnesiumöl/ Magnesiumspray

Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass Magnesium über die Haut aufgenommen werden kann. Neben den traditionellen Verabreichungsformen sind jetzt auch Sprays, Öle oder Badezusätze auf Magnesiumbasis erhältlich. Dies bietet einige Vorteile gegenüber einer oralen Verabreichung. Wenn Magnesium über die Haut aufgenommen wird, muss es nicht den gesamten Verdauungstrakt durchlaufen.

Magnesium sollte auf diese Weise schneller aufgenommen werden können. Auch Nebenwirkungen wie Verdauungsbeschwerden können vermieden werden. Außerdem würden keine Wechselwirkungen mit anderen Substanzen oder Medikamenten auftreten. Einige Studien bestätigen die Wirkung des über die Haut aufgenommenen Magnesiums, während andere sie widerlegen.

Magnesium wird von der gesunden Haut nicht ohne weiteres aufgenommen. Die Aufnahme erfolgt hauptsächlich über die Schweißdrüsen und Haarfollikel der Haut. Diese sind jedoch nur ein kleiner Teil des Körpers. Magnesiumöl besteht für gewöhnlich aus Magnesiumchlorid, das in Wasser gelöst ist. Eine solche Lösung kann nicht oder nur teilweise in die Haut eindringen.

Nahrungsergänzungsmittel/ Supplements

Auch Nahrungsergänzungsmittel können bei Magnesiummangel helfen. Die Formulierungen reichen von Tabletten über Kapseln bis hin zu Pulvern. Es gibt auch trinkfertige Formeln. Bei der Einnahme von Magnesiumpräparaten gibt es jedoch einige wichtige Dinge zu beachten. Die Kombination mit anderen Mineralien oder Vitaminen kann die positiven Wirkungen von Magnesium blockieren.

Daher sollten Sie auf die Inhaltsstoffe des Nahrungsergänzungsmittels achten. Einzelpräparate enthalten nur einen Inhaltsstoff (z. B. Magnesium), während Kombinationspräparate mindestens zwei enthalten (z. B. Magnesium und Kalzium), was wichtig sein kann, da die Inhaltsstoffe sich gegenseitig beeinflussen können. Dies kann bei der Einnahme von Kalzium, Kalium oder auch Zink der Fall sein.

Achten Sie auch immer auf die Dosierung. Denken Sie immer daran, dass Magnesium am besten mit der Nahrung aufgenommen wird. Viele Nahrungsergänzungsmittel enthalten mehr Magnesium als die empfohlene Tagesdosis. Eine Überdosierung kann zu Nebenwirkungen wie Verdauungsstörungen führen.

Ernährungsumstellung/ Ernährungsweise

Ein leichter Magnesiummangel kann oft durch eine ausgewogene Ernährung ausgeglichen werden. Insbesondere ist es ratsam, magnesiumreiche Lebensmittel zu verzehren. Es ist jedoch zu bedenken, dass nur ein kleiner Teil (etwa 30-50 %) des in der Nahrung enthaltenen Magnesiums vom Körper aufgenommen werden kann.

Magnesium ist in vielen Lebensmitteln enthalten, Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs sind jedoch besonders reich an diesem Mineral. Neben dem Magnesiumgehalt ist jedoch auch die Zubereitungsart von Bedeutung. Durch zu langes Kochen können die Mineralien in den Lebensmitteln verloren gehen. Neben pflanzlichen Lebensmitteln sind auch Vollkornprodukte wie Weizen, Hafer und Nüsse gute Magnesiumlieferanten.

Unser Fazit

Magnesium ist ein echtes Universalmittel. Es spielt nicht nur eine wichtige Rolle im Körper, sondern hat auch Auswirkungen auf die Haut. Dank seiner entzündungshemmenden Wirkung kann es Hautentzündungen vorbeugen. Ein Magnesiummangel kann sich ebenfalls negativ auf das Hautbild auswirken. Symptome wie trockene oder juckende Haut können z.B. auf einen Mangel hinweisen.

Ein Magnesiummangel kann durch eine ausgewogene Ernährung verhindert werden, ebenso kann ein Mangel auch durch Nahrungsergänzungsmittel behoben werden. Die Wirkung von Magnesiumsprays und -ölen ist nach wie vor umstritten. Um herauszufinden, ob Sie einen Magnesiummangel haben und wie Sie ihn am besten behandeln können, sollten Sie immer Ihren Arzt konsultieren.

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