Lebensmittel ohne Zucker – Für mehr Gesundheit und Wohlbefinden – Alle Fakten, Fragen und Antworten

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Lebensmittel ohne Zucker sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Das liegt auch daran, dass Zucker allgemein als ungesund gilt. Dies ist sowohl der breiten Öffentlichkeit als auch den medizinischen Fachleuten bekannt. Doch Zucker ist nicht gleich Zucker. Vor allem seit dem 19. Jahrhundert hat die Industrie große Mengen an Zucker produziert, der immer unnatürlicher wurde.

Das Gefahrenpotenzial dieses Stoffes ist mittlerweile daher besonders groß. Dies ist ein weiterer Grund, auf zuckerfreie Lebensmittel umzusteigen. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung aller wichtigen Informationen zu dem Thema Lebensmittel ohne Zucker.

Was sind zuckerfreie Lebensmittel?

Lebensmittel ohne Zucker sind heutzutage fast eine Rarität. Fast alle Fertignahrungsmittel enthalten Zucker, oft versteckt. Vor allem Produkte wie Süßigkeiten, Kaugummi und Chips haben einen sehr hohen Zuckergehalt. Zucker wird häufig Lebensmitteln zugesetzt, bei denen man ihn nicht erwarten würde (z. B. Brot, pikante Aufstriche, Ketchup oder Sportgetränke).

Das macht es noch schwieriger, zuckerfreie Produkte zu finden. Besonders betroffen sind Fertigprodukte. Aufgrund des automatisierten Produktionsprozesses wird Zucker dabei sehr häufig verwendet. Daher ist beim Einkauf auf die genaue Zusammensetzung von Lebensmitteln, insbesondere von Fertigprodukten, zu achten.

Da in Deutschland die Pflicht besteht, die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln auf dem Etikett anzugeben, können Sie den Zuckergehalt vor dem Kauf eines Lebensmittels überprüfen. So können Sie Lebensmittel finden, die wenig oder keinen Zucker enthalten. Generell ist es jedoch wichtig, zwischen den verschiedenen Zuckerarten zu unterscheiden, insbesondere zwischen weißem Industriezucker und Fruchtzucker.

Der (ungesündere) Industriezucker, der vor allem in Fertigprodukten enthalten ist, sollte so weit wie möglich vermieden werden. Fruktose sollte jedoch ebenfalls nicht „missbraucht“ werden. Auch hier gilt: in Maßen verwenden. Wenn Sie nach geeigneten Lebensmitteln ohne Zucker suchen möchten, finden Sie hier weitere Informationen.

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

  • Zucker macht in hohem Maße süchtig. Dies führt zu unkontrolliertem Essen und Heißhungerattacken. Sie können diese Probleme mit zuckerfreien Lebensmitteln verhindern und reduzieren
  • Lebensmittel ohne Zucker ermöglichen Ihnen eine gesündere Lebensweise, die vielen Krankheiten und Beschwerden vorbeugen kann
  • Der Verzicht auf Zucker erleichtert auch das Abnehmen, weil man bewusst auf diesen berühmt-berüchtigtem Energielieferanten verzichtet. Gleichzeitig können so viele Kalorien eingespart werden

Was Sie über zuckerfreie Ernährung wissen sollten

Lebensmittel ohne Zucker wichtige Fakten Bild

Wie viel Zucker ist in Gemüse enthalten?

Gemüse ist eine der Hauptquellen der menschlichen Ernährung. Gemüse zeichnet sich durch seinen niedrigen Energiegehalt aus und ist daher ideal für die Gewichtsabnahme. Außerdem enthalten sie viele wichtige Vitamine und andere gesundheitsfördernde Stoffe. Einige Gemüsesorten sind auch zuckerfrei. Nachstehend sind einige Gemüsesorten mit ihrem Zuckergehalt (g pro 100 g) aufgeführt:

  • Rote Bete 8 g
  • Erbsen 6 g
  • Paprika 5 g
  • Möhren 5 g
  • Brokkoli 2 g
  • Kartoffeln 0,8 g
  • Feldsalat 0,7 g
  • Bambussprossen 0,3 g
  • Champignons 0,2 g
  • Oliven 0 g

Obwohl Gemüse relativ wenig Zucker enthält, gibt es abgesehen von grünen Oliven selbst bei Gemüse kaum eine Sorte, die völlig zuckerfrei ist.

Wie viel Zucker ist in Obst enthalten?

Die meisten Früchte enthalten natürlichen Fruchtzucker, der für den Körper gesünder ist als gewöhnlicher Industriezucker. Ein „Zuviel“ ist jedoch auch in diesem Fall ungesund. Außerdem enthält Obst mehr Kalorien als Gemüse. Die nachstehende Auflistung zeigt den Zuckergehalt (g pro 100 Gramm) der verschiedenen Obstsorten:

  • Brombeeren 3 g
  • Himbeere 5 g
  • Erdbeere 5,5 g
  • Birne 11 g
  • Apfel 11 g
  • Ananas 13 g
  • Weintrauben 15 g
  • Banane 20 g

Zu den Früchten mit hohem Zuckergehalt gehören:

  • Alle Trockenfrüchte (mit einem sehr hohen Zuckergehalt, oft 40% oder mehr)
  • Weintrauben
  • Granatapfel
  • Bananen
  • Ananas
  • Mangos
  • Feigen
  • Lychee

Andererseits enthalten folgende Sorten sehr wenig Zucker:

  • Rhabarber
  • Brombeere
  • Avocado
  • Papaya
  • Zitrone
  • Guave

Welche Lebensmittel enthalten keinen Zucker?

Lebensmittel, die keinen Zucker enthalten, sind sehr selten. Viele Lebensmittel enthalten zumindest eine geringe Menge an Zucker. Es gibt jedoch auch Lebensmittel, die keinerlei Zucker oder Zuckerzusätze enthalten. Dazu gehören die folgenden Produkte:

  • Zuckerfreie Getränke (oft mit Süßstoffen gesüßt), Kaffee ohne Zucker
  • Samen, Nüsse und Kerne, wie z. B. Sonnenblumenkerne, Walnüsse, Leinsamen oder Chiasamen
  • Molkereiprodukte (natürlich) wie Käse oder Naturjoghurt
  • Einige Vollkornprodukte, wie Reis oder Nudeln.
  • Einige Gemüsesorten
  • Fleisch, Fisch und Eier

Es ist jedoch zu beachten, dass Milchprodukte beispielsweise von Natur aus Laktose enthalten und dass einige Gemüsesorten geringe Mengen an Fruktose enthalten. Produkte mit einem hohen Kohlenhydratgehalt enthalten für gewöhnlich auch etwas Zucker.

Diesen Produkten wird jedoch kein Zucker zugesetzt. Sie enthalten von Natur aus verschiedene Arten von Zucker, die bei maßvollem Verzehr nicht schädlich sind. Obst hingegen enthält viel Zucker, natürlich abhängig von der Obstsorte. Fruktose ist jedoch besser für die Gesundheit als Industriezucker. Es gibt jedoch Früchte, die relativ wenig Zucker enthalten, wie z. B.

  • Rhabarber
  • Brombeere
  • Himbeere
  • Avocado
  • Papaya
  • Zitrone
  • Guave

Zucker hingegen ist in Gemüse viel seltener und in geringerer Konzentration enthalten. Die meisten Sorten enthalten jedoch einen geringen Anteil an Zucker. Hier sind einige Gemüsesorten, die wenig oder gar keinen Zucker enthalten:

  • Pilze, wie Champignons oder Pfifferlinge
  • Salate, z. B. Kopfsalat oder Feldsalat
  • Radieschen
  • Kartoffeln
  • Chinakohl
  • Chicorée
  • Mangold
  • Spinat

Es gibt auch eine Reihe von Ölen und Brotaufstrichen, die keinen Zucker enthalten. Einige davon sind im Folgenden aufgeführt:

  • Ghee, Butterschmalz
  • Kakaobutter
  • Olivenöl
  • Kokosnussöl
  • Leinsamenöl

Wie Sie sehen können, ist die Auswahl an zuckerfreien Lebensmitteln vielseitig. Wenn Sie Ihre Speisen und Getränke selbst zubereiten, können Sie Ihren Zuckerspiegel gut unter Kontrolle halten. Wir empfehlen Ihnen daher, auf Fertigprodukte so weit wie möglich zu verzichten und Ihr eigenes Essen zuzubereiten. Auf diese Weise wissen Sie genau, wie viel und welche Art von Zucker Ihre Lebensmittel enthalten.

Enthält zuckerfreie Ernährung Fleisch und Fisch?

Ja, Fisch und Fleisch sollten immer Teil Ihrer Ernährung sein. Eine vegetarische oder vegane Ernährung und eine zuckerfreie Ernährung sind jedoch problemlos möglich: Sie schließen sich nicht gegenseitig aus. Wenn Sie Fisch essen möchten, empfehlen wir zum Beispiel Lachs. Er ist reich an schnell verdaulichem Eiweiß.

Das macht es ideal für den Aufbau von Muskelmasse. Er enthält außerdem Omega-3-Fettsäuren und verschiedene Vitamine und Mineralien. Fleisch hat ähnliche Eigenschaften. Rindfleisch zum Beispiel enthält wichtige Mineralstoffe wie Natrium und Kalium.

Enthalten Öle Zucker?

Der Hauptvorteil von Ölen ist, dass sie keinen Zucker enthalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Olivenöl oder Rapsöl handelt. Öle bestehen aus Fett und enthalten außerdem eine Reihe wichtiger Inhaltsstoffe. Fischöl zum Beispiel ist besonders reich an Omega-3-Fettsäuren, die viele positive Auswirkungen auf den Körper haben.

Gibt es Milchprodukte, die keine geringen Mengen an Zucker enthalten?

Es gibt zuckerfreie Milchprodukte, die in der Regel eine Reihe wichtiger Stoffe wie Eisen oder große Mengen an Eiweiß enthalten. Dazu gehören verschiedene Käsesorten wie Camembert und streichfähige Käsesorten. Einige Milcherzeugnisse enthalten Milchzucker (Laktose), einen natürlichen Bestandteil der Milch. Es gibt jedoch auch viele Lebensmittel, die keine Laktose enthalten.

Welche Krankheiten können zuckerhaltige Lebensmittel verursachen oder begünstigen?

Lebensmittel ohne Zucker Krankheiten Abbild
Übermäßiger Zuckerkonsum, insbesondere von zuckergesüßten Getränken, wird beispielsweise mit Atherosklerose in Verbindung gebracht, einer Krankheit, die durch die Fettablagerungen in den Arterien gekennzeichnet ist. Darüber hinaus beeinträchtigt zu viel Zucker die Leberfunktion. Ein hoher Zuckerkonsum wird auch stark mit einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten in Verbindung gebracht.

Eine Studie mit mehr als 30 000 Personen ergab, dass diejenigen, die 17-21 % Kalorien an zugesetztem Zucker zu sich nahmen, ein 38 % höheres Risiko hatten, an einer Herzerkrankung zu sterben, als diejenigen, die nur 8 % der gesamten Kalorien an zugesetztem Zucker zu sich nahmen. Der durchschnittliche Deutsche konsumiert zwischen 35 und 40 kg Zucker pro Jahr. Dies entspricht dem Konsum von 37 Würfeln Zucker pro Tag und fast 600 Kalorien.

In solchen Mengen wirkt Zucker im Körper wie Gift. Als Folge eines geschwächten Immunsystems können sich Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten im Körper ansiedeln und mitunter schwere Krankheiten verursachen. Auch Typ-2-Diabetes ist ein globales Problem. Der Hauptrisikofaktor für Diabetes ist Fettleibigkeit. Adipositas wird häufig durch eine zuckerreiche Ernährung verursacht.

Es besteht also ein enger Zusammenhang zwischen zuckerhaltigen Lebensmitteln und Typ-2-Diabetes. Ein hoher Zuckerkonsum führt auch zu Vitamin- und Mineralstoffmangel. Dies trägt zu Karies, Fettleibigkeit und Hyperaktivität (bei Kindern) bei.

Eine andere Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen verschiedenen Zuckerarten und 24 Krebsarten. Die Studie, an der mehr als 430 000 Menschen teilnahmen, ergab, dass zugesetzter Zucker mit einem erhöhten Risiko für Speiseröhren-, Rippenfell- und Dünndarmkrebs verbunden ist.

Welchen Krankheiten kann ich durch eine zuckerfreie Ernährung vorbeugen?

Der Verzicht auf Zucker kann viele Krankheiten verhindern oder zumindest verringern.
Große Mengen an Zucker können das Immunsystem schwächen und den Blutzuckerspiegel stark ansteigen lassen. Hier eine Auswahl von Krankheiten, die durch einen bewussteren Umgang mit Zucker vermieden werden können:

  • Menstruationsbeschwerden wie Krämpfe
  • Durchfall und Verstopfung
  • Fettleber, Leberschäden
  • Hautkrankheiten
  • Schlafstörungen
  • Übergewicht
  • Nervosität
  • Pilzinfektionen
  • Diabetes (Typ 2)

Lebensmittel ohne Zucker: Anwendung und Benefits

Möchten Sie mehr über die Vorteile einer zuckerfreien Ernährung erfahren? Verpassen Sie nicht die folgenden Fragen und Antworten:

Welche Alternativen gibt es zu Zucker?

Zuckeralternativen, häufig natürliche, sind Zuckerquellen, die neben Zucker auch natürliche Spurenelemente wie Vitamine enthalten.

Honig

Eine Möglichkeit ist Honig, obwohl herkömmlicher Honig viel Zucker enthält. Dennoch ist er gesünder als Industriezucker. Vor allem Manuka-Zucker ist eine wertvolle Alternative. Trotz seiner hohen Süße ist er nicht schädlich für die Zähne und wird aufgrund seiner antibakteriellen Wirkungsweise auch in der Medizin verwendet.

Ahornsirup

Als Alternative besonders beliebt ist Ahornsirup. Der wässrige Sirup wird gekocht, bis das Wasser verdampft ist und nur noch der Sirup übrig bleibt. Er enthält Kalzium, Zink und Magnesium und zahlreiche verschiedene Antioxidantien.

Andere Zuckeraustauschstoffe

Weitere Alternativen sind Kokosblüten- oder Birkenzucker. Diese gelten als gesunde und beliebte Süßungsmittel und sind eine gute und gesündere Alternative zum herkömmlichen Zucker. Der Karamellgeschmack des Kokosblütenzuckers eignet sich besonders für die Verwendung mit Tee oder Kaffee. Außerdem ist er reich an Mineralien und schont die Bauchspeicheldrüse.

Yacon-Sirup und Yacon-Pulver

Auch Yacon-Sirup und Yacon-Pulver gelten als besonders gesund. Sie zeichnen sich durch ihren geringen Kaloriengehalt und einen gewissen Anteil an Eisen, Kalzium und Antioxidantien aus. Der hohe Ballaststoffgehalt unterstützt u.a. die Darmflora.

Industriezucker oder natürlicher Zucker?

Im Gegensatz zu natürlichem Zucker wird Industriezucker isoliert hergestellt. Früchte wie Orangen oder Äpfel, die einen vergleichsweise hohen Fruchtzuckergehalt haben, enthalten neben Zucker auch eine Reihe anderer Stoffe wie Mineralien, Ballaststoffe und Vitamine. Diese Stoffe helfen dem Körper, Zucker schneller zu verarbeiten.

Infolgedessen steigt der Insulinspiegel nicht so schnell an und fällt auch langsamer ab. Wenn wir dagegen Industriezucker essen, steigt unser Blutzuckerspiegel stark an und wir bekommen sehr schnell viel Energie. Nach kurzer Zeit sinkt der Insulinspiegel jedoch ebenso schnell wieder ab und der Körper benötigt wieder Zucker.

Dieser Umstand regt unter anderem unseren Appetit an. Außerdem belastet Industriezucker die Bauchspeicheldrüse, die Nieren, die Leber und den Darm sehr stark. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass die Gesamtaufnahme der entscheidende Faktor ist. Eine kleine Menge Zucker während des Tages ist kein großes Problem für den Körper, eine übermäßige Zuckeraufnahme hingegen schon.

Ist eine zuckerfreie Ernährung gesund und ratsam?

Es ist allgemein bekannt, dass große Mengen an Zucker den Körper schädigen können. Ein geschwächtes Immunsystem trägt zu vielen Krankheiten bei, sowohl körperlichen als auch psychischen. Es lohnt sich also, eine zuckerfreie Ernährung auszuprobieren. Ob es auf Dauer passt, hängt natürlich individuell von der Person und auch von Ihren jeweiligen Aktivitäten ab.

Sportler zum Beispiel brauchen viel Energie. Kohlenhydrate sind dafür besonders geeignet. Darüber hinaus liefert Zucker nicht nur viel Energie, sondern wird auch sehr schnell vom Körper aufgenommen. Aus diesem Grund sind Leistungssportler oft auf Traubenzucker angewiesen. Haushaltszucker oder Fruktose kann jedoch die gleiche Wirkung haben. Der vollständige Verzicht auf Zucker ist für Sportler eine schwierige, aber nicht unmögliche Aufgabe.

Die Aufnahme von Einfach- und Zweifachzuckern füllt die Glykogenspeicher besonders schnell wieder auf und ermöglicht so eine bessere Leistung. Der alltägliche Gebrauch von Zucker allerdings kann Heißhungerattacken begünstigen. Eine zuckerfreie Ernährung ist daher ideal für Diätwillige. Die Kalorienaufnahme ist geringer und das Hungergefühl ist besser unter Kontrolle.

Eine zuckerfreie Ernährung ist also sehr sinnvoll und kann sehr effektiv sein. Allerdings ist es wichtig, auf die Aufnahme von Kohlenhydraten zu achten. Die Menge der zugeführten Kohlenhydrate sollte ausreichend sein, da auf Zucker ja gänzlich verzichtet wird. Neben Zucker sind auch viele andere Kohlenhydrate für eine ausreichende Versorgung geeignet.

Welche Vorteile haben Lebensmittel ohne Zucker?

Wie bereits erwähnt, hat Zucker negative Auswirkungen auf die Gesundheit unseres Körpers. Er ist die Ursache für viele Volkskrankheiten. Durch bewussten Verzicht auf Zucker können diese Krankheiten verhindert werden. Außerdem ist Zucker ein wichtiger Energielieferant. Industriezucker, der in vielen Supermärkten erhältlich ist, enthält dabei 4 kcal pro Gramm.

Da Zucker zu 100 % aus Kohlenhydraten besteht, wird er auch als leeres Kohlenhydrat bezeichnet. Das macht Zucker zu einem hervorragenden Energielieferanten. Er ist jedoch ein großes Risiko für Diäten. Der hohe Energiegehalt von Zucker, der ausschließlich aus Kohlenhydraten besteht, und sein Suchtpotenzial machen Zucker zu einer großen Gefahr für jeden schlanken Körper.

Zucker kann sogar Akne begünstigen. Nicht alle Menschen leiden in gleichem Maße unter Akne, aber bei allen Studienteilnehmern verschlechterte sich die Haut, je mehr Zucker sie zu sich nahmen. Eine zuckerfreie Ernährung kann also nicht nur Krankheiten vorbeugen, sondern auch das Aussehen der Haut langfristig verbessern. Darüber hinaus verringert eine zuckerfreie oder zuckerarme Ernährung Müdigkeit und verbessert das Wohlbefinden.

Leckere Rezepte für eine zuckerfreie Ernährung

Schwarzwälder Kirschtorte: Diese beliebte Torte kann ohne Alkohol und Zucker zubereitet werden. Als Süßungsmittel werden natürliche Zutaten wie Reissirup oder Xylitol verwendet.

Schokoladen- Erdnusspralinen: Ob Sie es glauben oder nicht, Schokoladenkuchen kann auch ohne Zucker zubereitet werden. Stattdessen wird Reissirup oder Kokosblütenzucker verwendet. Im Gegensatz zu gewöhnlichem Zucker ist dieser viel gesünder.

Mandelpfannkuchen: Mandelpfannkuchen sind eine tolle Alternative für zuckerfreie Desserts. Hier sind Pfannkuchen mit Himbeeren und Bananen gefüllt.

Was Sie sonst noch über zuckerfreie Ernährung wissen müssen

Welche Zutaten sind für Ihre Ernährung wichtig?

Die richtigen Zutaten in der richtigen Menge, wie Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, Kohlenhydrate usw., sind für eine gesunde Ernährung entscheidend. Eiweiß sollte in einer Menge von maximal 0,75 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag zugeführt werden. Während der Muskelaufbauphase dürfen maximal 2 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zugeführt werden.

Bei den Kohlenhydraten hingegen gelten drei bis vier Gramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag als optimal. Die optimale Fettzufuhr liegt bei etwa 0,8 Gramm. Dies sind natürlich nur Näherungswerte. Der tatsächliche Wert hängt von der Person und auch von Faktoren wie Sportart, Muskelmasse, Geschlecht usw. ab.

Bei einer Diät werden im Allgemeinen mehr Eiweiß und weniger Kohlenhydrate empfohlen. Beim Training für den Masseaufbau gilt hingegen die Regel: mehr Eiweiß für das Muskelwachstum und Kohlenhydrate für eine ausreichende Energiezufuhr während des Trainings. In beiden Fällen sollten Fette nicht vernachlässigt werden.

Wie wichtig ist der Energieanteil in der Ernährung?

Eine ausreichende Energiezufuhr ist für das reibungslose Funktionieren des Körpers unerlässlich. Der durchschnittliche Mensch benötigt etwa 2000 kcal pro Tag. Um alle wichtigen Nährstoffe wie Mineralien, Vitamine, Proteine und andere zu erhalten, ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung erforderlich.

Dieser Wert sollte jedoch nicht überschritten werden. Beim Abnehmen ist es notwendig, die Energiezufuhr zu reduzieren. Gemüse zum Beispiel hat den geringsten Energiegehalt und kann daher in größeren Mengen verzehrt werden. Andererseits wird ein mäßiger Verzehr von Milchprodukten, Fleisch und Fisch empfohlen.

Obst stellt einen Mittelweg dar. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass nicht zu viel konsumiert wird, da sonst große Mengen an Fruktose aufgenommen werden. Öle wie Olivenöl oder Rapsöl werden häufig nur zu den Mahlzeiten verzehrt. Ihr Energiegehalt ist jedoch aufgrund ihres hohen Fettgehalts hoch. Daher wird ein kontrollierter Konsum empfohlen.

Gibt es eine App für Lebensmittel mit Zucker?

Die Verbraucherzentrale Bayern hat kürzlich eine App namens „Süßmacher“ veröffentlicht. Sie soll helfen, besonders süße und zuckerhaltige Lebensmittel zu erkennen. Unterhalb der Zutatenliste werden dort außerdem Fachbegriffe in einem integrierten Glossar erläutert. Dies erleichtert es, die Inhaltsstoffe verschiedener Lebensmittel zu erkennen und zu verstehen. Die App ist kostenlos bei Google Play und im Apple App Store erhältlich.

Gibt es so etwas wie zuckerfreies Brot?

Wenn Sie sich die Zutatenliste verschiedener Brote in den Lebensmittelgeschäften ansehen, werden Sie feststellen, dass nur wenige Brote keinen Zucker enthalten. Das liegt jedoch zum Teil daran, dass die Hefe im Brot ein wenig Zucker benötigt, damit es richtig aufgeht und „fluffiger“ wird. Da Zucker jedoch kein wesentlicher Bestandteil von Brot ist, gibt es natürlich auch zuckerfreie Brote.

Diese Sorten sind zwar manchmal etwas härter als zuckerfreie Brote, der Geschmack ändert sich jedoch nicht, auch wenn kein Zucker enthalten ist. Wenn Sie sicher sein wollen, empfehlen wir Ihnen, das Personal im Supermarkt oder in der Bäckerei zu fragen. Sie können auch Ihr eigenes Brot backen. Auf diese Weise können Sie bewusst auf Zucker in Ihrem Brot verzichten.

Unser Fazit

Wie Sie sehen können, gibt es viele schmackhafte Lebensmittel ohne Zucker, sodass es gar nicht so schwer ist, weniger oder keinen (Industrie)Zucker zu konsumieren. Besonders hinsichtlich der Gesundheit und des allgemeinen Wohlbefindens kann es sehr sinnvoll sein, den Zuckeranteil in der Ernährung zu reduzieren oder bewusst auf den ungesunden Süßmacher zu verzichten.

Abgesehen davon kann eine Reduzierung des Zuckerkonsums auch verschiedensten Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes, Bluthochdruck und Karies vorbeugen und sie teils sogar verhindern. Zudem ist die angebotene Palette an Zuckerersatzstoffen mittlerweile sehr schmackhaft und vielseitig. Lebensmittel ohne Zucker können so also der erste Schritt hin zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung sein.

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