Nootropikum für mehr Gedächtnisleistung und Konzentration – Alle Fakten, Fragen und Antworten

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Es gibt Tage, an denen man aufwacht und feststellt, dass heute nicht viel gehen wird. Die Müdigkeit hindert Sie daran, sich auf Ihre Arbeit zu konzentrieren. Ihre Gedanken schweifen ab und Sie möchten wieder ins Bett gehen…? Da dies in der Regel nicht möglich ist, müssen Sie natürlich eine andere Lösung finden. Manche Menschen versuchen, viel Kaffee zu trinken, andere setzen auf Hirndoping.

Mit Drogen? Nicht unbedingt. In den letzten Jahren hat das Interesse an bestimmten natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln, den so genannten Nootropika, zugenommen. Was ist die Wahrheit über diese „smart drugs“?

Sind Nootropika verschreibungspflichtig?

Nootropikum Verschreibungspflichtig

Ein relativ wenig bekanntes Nootropikum ist Noopept, obwohl es schon seit einiger Zeit erhältlich ist. Es wurde in den 1970er Jahren von russischen Wissenschaftlern entwickelt und soll Piracetam enthalten, einen Wirkstoff, der inzwischen auch zur Behandlung von Demenz eingesetzt wird. Wie Noopept ist es ebenfalls verschreibungspflichtig, aber stärker. Noopept soll die Lernfähigkeit und das Gedächtnis verbessern.

Es kann auch dazu beitragen, die durch starken Alkoholkonsum verursachten Schäden zu beheben. Aus diesem Grund wird es häufig von Studenten genutzt, die sich auf Prüfungen vorbereiten müssen. Es ist in Deutschland nicht ohne Weiteres erhältlich, wohl aber in anderen EU-Ländern. Ein weiteres Nootropikum ist rezeptfrei erhältlich, aber nicht für jeden geeignet: Fischöl. Glücklicherweise ist es auch in Kapselform erhältlich.

Diese enthalten große Mengen an Docosahexaensäure und Eicosapentaensäure. Dabei handelt es sich um Omega-3-Fettsäuren, die vom Gehirn besonders gerne aufgenommen werden. Ein Viertel des Hirnfetts besteht aus Docosahexaensäure. Im Gegensatz zu dem, was viele Leute behaupten, führt eine starke Zunahme dieser ungesättigten Fettsäure in Kapseln jedoch nicht zu signifikanten oder dauerhaften Ergebnissen oder Veränderungen.

Sie sorgt für eine stabile Struktur und Funktion, und Eicosapentaensäure hemmt Entzündungen. Auf diese Weise soll es den Alterungsprozess des Gehirns verlangsamen. Es überrascht nicht, dass Fischöl die Denk- und Reaktionsfähigkeit verbessert. Dank seines Gehalts an Eicosapentaensäure kann es sogar die Stimmung bei Depressionen verbessern. Wenn Sie Fisch mögen, essen Sie zweimal pro Woche ölhaltige Arten wie Lachs.

Ist die Wirkung von Nootropika nachgewiesen?

Wirkung von Nootropica

Wenn wir über Nootropika sprechen, beziehen wir uns oft auf Rosenwurz. Es handelt sich dabei um eine Pflanze der Art Rhodiola rosea mit dicken Blättern. In der chinesischen Medizin wird es häufig zur Verbesserung der Stimmung verwendet. Ein bekanntes Beispiel ist die Verwendung von L-Theanin, das z. B. in Tee enthalten ist. Eine höhere Dosis kann zu einer Entspannung führen, hat aber keine schlaffördernde Wirkung.

Auch bei psychischem Stress können positive Effekte erzielt werden. So kann die Einnahme von Piracetam die Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen und psychischen Störungen wie Depressionen und Angstzuständen verbessern. Es gibt viele andere rezeptfreie Medikamente mit ähnlichen Wirkungen. Dazu gehören Cholin, Guarana, Ginseng und Mohnsamen.

Vor der Einnahme dieser Nahrungsergänzungsmittel sollten jedoch die Ursachen der geistigen Erschöpfung ermittelt werden. Dazu können Stress, Schlafmangel, schlechte Ernährung und Rauchen gehören. Im Idealfall sollten diese Energiefresser aus dem täglichen Leben verschwinden. In diesem Fall sind Nootropika möglicherweise gar nicht erforderlich.

Bekannt aus der traditionellen chinesischen Medizin

Eines der bekanntesten Nootropika ist der aus China stammende Ginkgo biloba. In unserem Land wird er als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln oder Tabletten angeboten. Er verbessert die Durchblutung des Gehirns und steigert so dessen Leistungsfähigkeit. Einige Studien deuten darauf hin, dass Ginkgo die Abnahme der Gehirnfunktion, insbesondere im Alter, verringern kann. Kein Wunder, dass er bei vielen Menschen sehr beliebt ist.

Nootropika enthalten aber auch körpereigene Stoffe wie die Aminosäure Acetyl-L-Carnitin oder Kreatin. Gemeinsam sind sie für die Stoffwechselfunktionen und die Energieversorgung zuständig. Acetyl-L-Carnitin erhöht die Wachsamkeit und verlangsamt den altersbedingten Rückgang der Gehirnfunktion.

Es wird auch angenommen, dass es bei der Behandlung von Demenz und Alzheimer hilft. Es ist jedoch wissenschaftlich nicht gesichert, wie es bei gesunden Menschen wirkt. Acetyl-L-Carnitin ist jedoch ebenso unbedenklich wie Kreatin.

Kreatin muss dem Körper oft nicht als Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden, da es auch in Fisch, Fleisch und Eiern enthalten ist. Andererseits haben Vegetarier oft einen Mangel an Kreatin. In ihrem Fall wird eine Supplementierung empfohlen, die sich positiv auf die Gedächtnisleistung auswirkt.

Wie Nootropika Ihnen helfen können, wacher, motivierter und kreativer zu sein

Nootropika sind dafür bekannt, dass sie positive Auswirkungen auf das Gehirn haben und nicht verschreibungspflichtig sind. Sie stehen also jedem zur Verfügung, der seine Kreativität, sein Gedächtnis oder seine Motivation steigern möchte. Es kann auch zu positiven Nebeneffekten, wie beispielsweise bei der Entscheidungsfindung und der Planungsfähigkeit, kommen. Die Substanz Modafinil wirkt dabei ähnlich.

Die meist natürlichen Stoffe helfen sowohl Studenten als auch Berufstätigen und Sportlern, die einen Schub an geistiger Energie benötigen. Aber auch im Alter, wenn die Gehirnfunktion allmählich nachlässt, sind sie sehr nützlich. Es gibt wie Sie nun wissen viele verschiedene Arten von Nootropika. Koffein ist dabei beispielsweise ein legales und natürliches Stimulans. Koffein ist außer in Kaffee auch in Tee und dunkler Schokolade enthalten.

Es besteht meist also keine Notwendigkeit, spezielle Koffeintabletten einzunehmen. Zwei bis drei Tassen Kaffee pro Tag liefern genug Koffein, um das Gehirn zu stimulieren und die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Viele Menschen fühlen sich energiegeladener, aber wer zu viel Koffein konsumiert, erlebt auch negative Auswirkungen wie Zittern der Hände und Schlafstörungen.

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