So können Sie Durchfall durch Magnesium vermeiden – Alle Fakten, Fragen und Antworten

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Magnesium: Fast jeder kennt es und beinahe ebenso viele Menschen verwenden es. Die Einnahme dieses Minerals wird häufig mit einer gesunden Lebensweise und Ernährung in Verbindung gebracht, aber was, wenn die Einnahme des Stoffes unerwünschte Nebenwirkungen hat? Durchfall als Nebenwirkung einer Magnesiumeinnahme ist bspw. nicht ungewöhnlich, aber natürlich auch nicht angenehm.

In diesem Artikel wollen wir uns mit Durchfall in Verbindung mit Magnesiumeinnahme befassen. Wir sagen Ihnen, wie gesund es ist, das Mineral einzunehmen, wie Sie die häufigste Nebenwirkung, den Durchfall, bekämpfen können und welche Verwendungsmöglichkeiten Magnesium hat.

Was ist Magnesium?

Magnesium Durchfall Was ist Magnesium

Magnesium ist sehr wichtig für unseren Körper. Es ist ein essentieller Mineralstoff, den unser Körper nicht selbst herstellen kann. Das Mineral ist ein chemisches Element und wird mit dem Symbol Mg abgekürzt.

Was ist die Funktion von Magnesium in unserem Körper?

Das Mineral ist an vielen Körperfunktionen beteiligt. So trägt der Stoff zum Beispiel zum Aufbau unserer Knochen bei. Unser Herz braucht Magnesium, um richtig zu funktionieren, darüber hinaus beeinflusst es unseren Blutdruck.

Außerdem können unsere Muskeln nur dann richtig funktionieren, wenn wir ausreichende Mengen an dem Mineral in unserem Körper haben. Magnesium ist auch ein wichtiger Bestandteil des Nervensystems.

Wichtige Fakten im Überblick

  • Unser Körper kann Magnesium nicht selbst herstellen, es muss also von außen zugeführt werden. Es ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der eine wichtige Rolle für das Funktionieren z. B. des Herz-Kreislauf- und des Nervensystems spielt.
  • Jeder kann an durch Magnesium bedingten Durchfall leiden. Dies ist häufig der Fall bei Sportlern, älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, wie z. B. einer Lebererkrankung.
  • Der Mineralstoff kann auf verschiedene Weise eingenommen werden. Entweder durch magnesiumreiche Lebensmittel, wie Sonnenblumenkerne, oder durch Nahrungsergänzungsmittel, die fast überall erhältlich sind.

Magnesium und Durchfall: Das sollten Sie wissen

Im Folgenden werden einige der am häufigsten gestellten Fragen zu magnesiuminduziertem Durchfall beantwortet, um zunächst einige allgemeine Informationen zu dem Thema zu geben. Weiter unten im Artikel führen wir außerdem einige Tipps und Tricks gegen Durchfall durch Magnesium an, die Sie befolgen können.

Wie kann man Magnesium einnehmen?

Wenn Sie unter einem Magnesiummangel leiden, können Sie zum Beispiel natürlich ein Magnesiumpräparat einnehmen. Magnesium gibt es hierfür in vielen verschiedenen Formen. Sie müssen nur herausfinden, welche für Sie am besten funktioniert. Hier sind einige der Darreichungsformen aufgelistet:

  • Magnesium-Brausetabletten
  • Magnesiuminnjektionen
  • Magnesiumkapseln
  • Magnesiumtabletten
  • Magnesiumpulver
  • Magnesiumsticks

Das Mineral Magnesium ist jedoch auch in Lebensmitteln enthalten, die Sie täglich verwenden und verzehren können. Nachfolgend haben wir eine kleine Auswahl an Lebensmitteln zusammengestellt (Magnesiumgehalt in mg/ 100 g):

  • Pute: 20
  • Bohnen (grün): 24
  • Hering: 31
  • Käse (Emmentaler): 33
  • Marzipan: 120
  • Hafer(flocken): 134
  • Sonnenblumenkerne: 420

Warum verursacht Magnesium Durchfall?

Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund. Der Stoff wird über den Verdauungstrakt absorbiert. Magnesium gelangt über die Speiseröhre und den Magen in die Därme. Dort nehmen spezielle Rezeptoren das Mineral auf und transportieren es zu den entsprechenden Organen. Wenn höhere Dosen aufgenommen werden, als der Körper braucht und verarbeiten kann, kommt es dann häufig zu Durchfall.

Bei zu hohen Dosen von Magnesium über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel auf, können die Rezeptoren nicht die ganze Menge des Stoffes aufnehmen. Ein Teil des Minerals verbleibt so im Magen-Darm-Trakt. Infolgedessen beginnt unser Körper, Wasser durch den Darm zu transportieren. Dadurch wird der Stuhl weich, was sich häufig durch Durchfall äußert.

Wie lange kann Durchfall durch Magnesium andauern?

Die Dauer der Beschwerden ist variabel und hängt von vielen Faktoren ab. Wenn Sie zusätzlich zu Ihrer täglichen Ernährung ein Magnesiumpräparat einnehmen, kann es bei Überdosierung zu Durchfall kommen. In diesem Fall sollten Sie die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln beenden.

Es ist auch wichtig, viel Flüssigkeit zu trinken, um den Wasserhaushalt des Körpers wiederherzustellen. Die beste Wahl ist Kamillen- oder Pfefferminztee. Wasser ist ebenfalls ein guter Flüssigkeitslieferant. Kohlensäure sollte jedoch vermieden werden, da sie die Därme reizen kann.

Kann Mineralwasser magnesiumbedingten Durchfall verursachen?

Nein, Magnesium im Wasser verursacht keinen Durchfall. Bakterien und Sulfate im Wasser können jedoch Darmprobleme und damit Durchfall verursachen. Es gibt hier jedoch keinen Grund zur Sorge. Sulfate gelten als ungiftig.

Sulfate können durch menschliche Aktivitäten in das Grundwasser gelangen, z. B. aus unterirdischen Bauschuttdeponien. Sulfate sind daher in vielen Haushalten im Leitungswasser enthalten. Nur in höheren Dosen können sie Durchfall verursachen.

Gibt es Magnesium, das keinen Durchfall auslöst?

Häufig kommt es nicht auf die Magnesiumverbindung selbst an, sondern auf die Menge. Wenn Sie zu viel Magnesium einnehmen, können Sie Durchfall bekommen. Wenn Sie jedoch auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie ein hoch bioverfügbares Magnesiumpräparat einnehmen. Was das genau bedeutet und welche Magnesiumpräparate für Sie geeignet sind, erfahren Sie im weiteren Verlauf dieses Artikels.

Welche Risiken bestehen bei magnesiumbedingten Durchfall in der Schwangerschaft?

Bei magnesiumbedingtem Durchfall in der Schwangerschaft können Sie beruhigt sein. Es ist weder für Sie noch für Ihr Baby gefährlich. Als schwangere Frau treten Muskelkrämpfe häufiger und stärker auf, wenn Sie unter Magnesiummangel leiden. Wenn Sie also unter Krämpfen leiden, sollten Sie versuchen, das Problem durch eine erhöhte Magnesiumzufuhr zu behandeln.

Häufig verschreibt der Hausarzt dann während der Schwangerschaft Magnesiumpräparate. Wenn Sie Durchfall durch das Magnesium bekommen, besprechen Sie die Dosierung noch einmal mit Ihrem Arzt und nehmen Sie geringere Mengen des Stoffes pro Tag ein. Der Durchfall sollte schnell abklingen und die Krämpfe sollten ebenfalls abebben.

Wie viel Magnesium sollte Ihr Kind einnehmen?

Die empfohlene Tagesmenge von Magnesium hängt starkt von Alter und Geschlecht ab. In der folgenden kleinen Auflistung werden die derzeit empfohlenen Tagesdosen kurz aufgezeigt, um Ihnen eine bessere Koordination zu ermöglichen:

Weiblich

  • 7-11 Monate: 80 mg/Tag
  • 1-3 Jahre: 170 mg/Tag
  • 3-10 Jahre: 230 mg/Tag
  • 10-18 Jahre: 250 mg/Tag

Männlich

  • 7-11 Monate: 80 mg/Tag
  • 1-3 Jahre: 170 mg/Tag
  • 3-10 Jahre: 230 mg/Tag
  • 10-18 Jahre: 300 mg/Tag

Welche Personengruppen sind besonders oft von Magnesium bedingtem Durchfall betroffen?

Insbesondere ist das Risiko eines Magnesiummangels bei Menschen mit Vorerkrankungen wie der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD), alkoholbedingter Lebererkrankung und Prädiabetes erhöht. Daher sollten diese Personen versuchen, mehr Magnesium zu sich zu nehmen als die empfohlene Tagesdosis. Dies kann jedoch leicht zu Durchfall führen, wenn der Darm die aufgenommene Menge nicht verarbeiten kann.

Magnesium kann auch bei Verhaltensproblemen helfen, aber eine erhöhte Magnesiumzufuhr kann auch hier zu Durchfall führen. Das Mineral kann in Kombination mit Zink zur Vorbeugung von Depressionen, Angstzuständen und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung beitragen.

Magnesiummangel betrifft ebenso vor allem Sportler, da der Magnesiumverbrauch der Muskeln sehr hoch ist. Deshalb sollten besonders aktive Menschen auf eine gesunde Ernährung achten. Welche Lebensmittel für eine ausgewogene Magnesiumzufuhr sorgen, erfahren Sie im vorangegangenen Abschnitt „Wie kann man Magnesium einnehmen“.

Darüber hinaus hat eine Studie gezeigt, dass Menschen über 70 Jahre häufig einen niedrigen Magnesiumspiegel im Blut haben. Die wichtigsten Anzeichen hierfür sind Wadenkrämpfe und Diabetes. Menschen mit niedrigem Magnesiumspiegel leiden in der Regel darunter und beginnen, Magnesiumpräparate oder sehr magnesiumreiche Lebensmittel einzunehmen, um ihr Mineralgleichgewicht zu verbessern.

Durchfall durch Magnesium: Die besten Tipps und Tricks

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Durch Magnesium bedingter Durchfall kann durch bestimmte vorbeugende Maßnahmen vermieden werden. Diese werden im nächsten Abschnitt ausführlicher erläutert.

Magnesium richtig einnehmen

Laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg (Deutschland) nehmen zwischen 17,9 % und 60 % der Erwachsenen in Deutschland und Europa Nahrungsergänzungsmittel ein. In der Studie wurde untersucht, ob die empfohlene Obergrenze für Mineralstoffe durch die Ernährung allein oder durch Nahrungsergänzungsmittel überschritten wird.

Die am häufigsten verwendeten Mineralien waren dabei Magnesium, Kalzium, Zink und Selen. Allerdings machen viele Menschen schon bei der Einnahme Fehler. Wir sagen Ihnen, worauf Sie hier achten müssen. Das Mineral kann z.B. natürlich mit der Nahrung eingenommen werden und ist eine sinnvolle Ergänzung. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung reicht oft aus, um den Magnesiumspiegel konstant zu halten.

Wenn Sie oder Ihr Arzt jedoch einen Magnesiummangel diagnostizieren, können Sie auch Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Magnesium kann auf zwei verschiedene Arten eingenommen werden. Die häufigste Methode ist die Einnahme von Tabletten oder Kapseln. Die Einnahme des Stoffes auf diese Weise verursacht jedoch anfangs häufig Durchfall. Daher ist die zweite Option einfacher für Ihren Magen.

In diesem Fall wird das Mineral in Form von Öl auf die Haut aufgetragen. Wenn es auf die Haut aufgetragen wird, gelangt das Magnesium zum einen schneller in das Blut, die Zellen und die Knochen. Zum anderen muss man sich keine Sorgen über Wechselwirkungen mit Medikamenten machen, da der Stoff so nicht in den Magen und Darm gelangt. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Vor- und Nachteile einer äußerlichen Magnesiumanwendung:

Vorteile

  • Selten Nebenwirkungen (z. B. Durchfall), da das Magnesium nicht in den Darm gelangt
  • Keine Wechselwirkungen mit Medikamenten
  • Schnelle Aufnahme über die Haut
  • Kann vom Körper selbst produziert werden

Nachteile

  • Muss mehrmals am Tag angewendet werden
  • Teuer in der Anschaffung

Dosierung

  • Kinder: siehe Auflistung oben
  • Erwachsene über 18 Jahre: Frauen: 300 mg/Tag
  • Männer: 350 mg/Tag

Die Einnahme von Magnesium kann auch gut mit Zink und Vitamin D kombiniert werden. Es sollte jedoch nicht zusammen mit Kalzium eingenommen werden, da dies dessen Aufnahme beeinträchtigen kann.

Bioverfügbarkeit

Die Bioverfügbarkeit von Magnesiumprodukten gibt an, inwieweit das Magnesium vom Körper aufgenommen und verarbeitet wird. Die verschiedenen Magnesiumverbindungen werden vom Körper unterschiedlich aufgenommen. Dies ist auch die Ursache für spätere Nebenwirkungen wie Durchfall.

Zeit der Einnahme/ Anwendung

Es ist auch wichtig, darauf zu achten, zu welcher Tageszeit Magnesium eingenommen wird. Es ist besser, das Mineral am Abend als am Morgen einzunehmen. Außerdem hat es eine beruhigende Wirkung, die Ihnen hilft, nachts zu schlafen. Es gibt auch Magnesiumpräparate, die nicht gut vertragen werden, wenn sie mit fetthaltigen Lebensmitteln oder auf nüchternen Magen eingenommen werden.

Die richtige Art von Magnesium für Sie finden

Wenn Sie auf der Suche nach einem Magnesiumpräparat sind, werden Sie schnell feststellen, dass es verschiedene Formen gibt, die Sie kaufen können. Reines Magnesium werden Sie nie finden. Das liegt daran, dass diese Form sehr instabil ist und das Mineral in der Natur immer in Form von Verbindungen vorkommt. Der Stoff kann in zwei verschiedenen Formen eingenommen werden.

Anorganisch

Anorganische Magnesiumsalze werden langsamer, aber über einen längeren Zeitraum absorbiert. Anorganische Präparate eignen sich daher eher für die langfristige Magnesiumzufuhr und sind bei akutem Magnesiummangel in Tablettenform nicht sinnvoll.

  • Magnesiumhydrogenphosphat: Das Salz der Phosphorsäure wird bei der Herstellung von Lebensmitteln unter der Abkürzung E343 als Säureregulator und Lösungsmittel verwendet.
  • Magnesiumhydroxid: Das Magnesiumsalz des Kaliumhydroxids wirkt als Abführmittel und hilft bei der Bekämpfung von Übersäuerung und Sodbrennen.
  • Magnesiumoxid: Dieses Magnesiumsalz ist normalerweise in Apotheken oder Drogerien erhältlich. Es ist eine der billigsten Formen von Magnesium. Es hat eine abführende Wirkung und wird vom Körper nicht gut aufgenommen.
  • Magnesiumsulfat: Dieses Salz der Schwefelsäure hat eine stark abführende Wirkung. Es wird intravenös zur Behandlung von akutem Asthma oder Herzanfällen und schweren Muskelkrämpfen verabreicht. Es ist jedoch nicht für den täglichen Gebrauch durch Privatpersonen geeignet.
  • Magnesiumchlorid: Dies ist das Magnesiumsalz der Salzsäure. Es wirkt besonders gut in Form von Magnesiumöl.
  • Magnesiumcarbonat: Dieses Salz wird aus Kohlensäure gewonnen. Die Bioverfügbarkeit von Magnesium ist mit etwa 30 % sehr gering, sodass es nur sehr langsam vom Körper aufgenommen werden kann. In kleinen Dosen kann es bei Sodbrennen helfen, aber in zu hohen Dosen kann es Durchfall verursachen.

Welches Magnesiumpräparat für Sie und Ihre Bedürfnisse am besten geeignet ist, müssen Sie natürlich selbst herausfinden und entscheiden. Wenn Sie ein Magnesiumpräparat kaufen, überprüfen Sie die Art und Menge des Magnesiums in der Packung.

Organisch

Organische Magnesiumsalze enthalten Kohlenstoff- und Wasserstoffatome. Sie gehören zu den am besten verträglichen Magnesiumsalzen und werden im Allgemeinen schneller vom Körper aufgenommen als anorganische Verbindungen.

  • Magnesiummalat: Dieses Salz wird aus Apfelsäure gewonnen und ist besonders gut für Menschen geeignet, die unter Müdigkeit und Erschöpfung leiden.
  • Magnesiumorotat: Dieses Salz wird aus Molksäure gewonnen, hat eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System und ist relativ gut verträglich für den Körper.
  • Magnesiumglycinat: Dies ist das Salz der Aminosäure Glycin. Es ist auch besonders verträglich, weil es die Darmschleimhaut vor Reizungen schützt.
  • Magnesiumcitrat: Das Magnesiumsalz der Zitronensäure hat eine Bioverfügbarkeit von bis zu 90 %. Es ist nützlich bei der Behandlung von Nierensteinen und Verdauungsproblemen und gilt als sehr gut verträglich

Trotz des breiten Spektrums an organischen Magnesiumsalzen und ihrer guten Verträglichkeit sollte organisches Magnesium nicht in allen Situationen bevorzugt werden. Es kann ebenso der Fall sein, dass für Sie eine anorganische Verbindung besser bekömmlich ist.

Welche Hausmittel können bei durch Magnesium bedingtem Durchfall helfen?

Das Wichtigste ist, dass Sie bei Durchfall trinken. Das liegt daran, dass der Körper Wasser verliert, wenn der Stuhl wässrig ist. Am besten ist es dann, viel stilles Wasser oder Tee zu trinken. Beide Getränke sind gut für den Darm. Auch Milch sollte vermieden werden, da sie den Darm noch mehr reizt. Apfelmus kann zusätzlich helfen, Durchfall zu bekämpfen, da es als Schutzschicht für die Darmschleimhaut dient.

Auch zerdrückte Bananen wirken Wunder bei Durchfall. Prüfen Sie jedoch, ob der Durchfall auf einen Magnesiummangel oder auf eine Überdosierung zurückzuführen ist. Wenn der Durchfall auf einen Mangel zurückzuführen ist, können Bananen helfen. Bei einer Überdosierung von Magnesium sollten Bananen jedoch gemieden werden, denn Bananen enthalten besonders viel von dem Stoff, der bei Durchfall ja eher reduziert werden sollte.

Unser Fazit

Ein Mangel an Magnesium sollte nicht unterschätzt werden. Magnesiummangel kann zu Muskelkrämpfen und Herzinfarkten führen und wird mit vielen chronischen Krankheiten in Verbindung gebracht. Deshalb ist es wichtig, sofort zu handeln, sobald ein Mangel festgestellt wird, denn das Mineral ist lebenswichtig.

Wenn der Stoff zu schnell oder zu hoch dosiert eingenommen wird, können Nebenwirkungen wie Durchfall auftreten. In diesem Fall sollte die Einnahme des Minerals vermieden werden, bis es im Darm abgebaut ist. Aber das hat auch eine positive Seite, denn im Gegensatz zu Magnesiummangel ist eine Magnesium Überdosierung weitgehend harmlos.

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